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Mit der richtigen Airbrushfarbe zum bestmöglichen Sprühergebnis

Die Airbrush-Technik hat sich inzwischen in vielen Bereichen durchgesetzt, in denen professionell mit Farbe hantiert wird. Auch im Privatbereich ist dank erschwinglicher Systeme der Umgang mit der Airbrush-Pistole zum Alltag geworden. Vor allem für Bastler im Modellbau-Bereich, aber auch bei vielen anderen Einsatzmöglichkeiten glänzt der Einsatz der Airbrush-Technik mit farbintensiven und perfekt glatter Oberfläche. Gerade Nutzer aus dem Hobbybereich fragen sich vielleicht, ob sich die Investition in spezielle Airbrushfarbe lohnt, oder ob es dazu vielleicht auch ebenso gute Alternativen gibt. Erfahren Sie hier alles, was Sie über Airbrushfarbe wissen sollten.

Spezielle Airbrushfarbe – lohnt sich das?

Zunächst lohnt es sich vielleicht darauf hinzuweisen, was das besondere an spezieller Farbe für Airbrushpistolen ist, und warum es überhaupt Spzialfarben dafür gibt.
Jede Farbe, die beim Einsatz mit dem Airbrush-System verwendet wird, verfügt über Farbpigmente. Diese sind je nach Art der Farbe unterschiedlich groß, was man mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Wenn nun zu große Farbpigmente durch die Sprühdüse gepresst werden sollen, kann dies leicht zur Verstopfung und zur Verklumpung führen, was für den Benutzer sehr ärgerlich ist.
Bei Airbrushfarben handelt es sich um aufbereitete Acrylfarben, wie sie im Fachhandel oder z.B. auch bei amazon erhältlich sind. Sie sind auf die Anwendung mit einem Farbsprühsystem ausgelegt und enthalten entsprechend kleine Farbpigmente, die problemlos durch die Düse passen. So erhalten Sie auf allen Untergründen ein perfektes Ergebnis.

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Alternative Möglichkeiten zu Spezialfarben

Eine beliebte Faustregel ist, dass man für ein Farbsprühsystem alle Farben nehmen könne, die milchartige Konsistenz haben. Wie oben bereits erwähnt, kann diese Einstellung dazu führen, dass die Airbrush-Pistole auf Dauer nicht mehr genutzt werden kann. Der Vollständigkeit halber zeigen wir Ihnen aber auf, welche Farben Sie für die Airbrush-Technik auch nutzen können, und was es dabei jeweils zu beachten gilt.

Die Verwendung von Lacken für die Airbrush-Pistole

Die Verwendung von Lacken mit der Airbrush-Pistole ist grundsätzlich möglich, allerdings treten hier einige Probleme auf:
• der Lack muss grundsätzlich stark verdünnt werden
• der Lack trocknet in der Düse schnell ein und verstopft diese dadurch
Die Aufbereitung des Lackes mit Verdünnern ist schwierig, da es nicht ganz einfach ist, das richtige Verhältnis von Lack und Lösungsmittel zu finden. Im Internet finden sich Anbieter, die bereits fertig verdünnte Lacke für Farbsprühsysteme anbieten. Für den Einsatz im Modellbaubereich oder bei kleinen Flächen ist es möglich, mit der Airbrush-Pistole zu arbeiten, sollen jedoch größere Flächen wie z.B. die Motorhaube eines Autos gestaltet werden, empfiehlt sich der Einsatz einer Lackierpistole. Mit dieser ist der Einsatz von Lacken uneingeschränkt möglich, allerdings ist die Gestaltung auch kleiner Details, wie dies beim Airbrushen der Fall ist, nicht möglich.

Der Einsatz von Acrylfarben

Grundsätzlich ist es möglich, handelsübliche Acrylfarbe mit der Airbrush-Pistole zu verwenden. Allerdings gibt es dabei zwei Problempunkte, die man kennen und umgehen muss, um ungetrübten Spaß bei der Bearbeitung von Oberflächen zu haben.

Die Pigmentierung der Acrylfarbe

Gewöhnliche Acrylfarbe ist dafür ausgelegt, mit einem Pinsel oder einer Farbrolle aufgetragen zu werden. Dementsprechend groß sind häufig die einzelnen Farbpigmente – häufig zu groß, als dass sie mit einer Airbrush-Pistole verwendet werden können. Da die Größe der Farbpigmente so einfach nicht bestimmt werden kann, lohnt es sich in diesem Fall, auf gute Qualität zu achten. Nur hochwertige Acrylfarben sind so hoch bzw. fein pigmentiert, dass sie keinen Schaden an der Düse der Airbrush-Pistole anrichten können.

Die Viskosität der Acrylfarbe

Das zweite Problem mit Acrylfarbe ist, dass sie häufig für den Einsatz mit einer Airbrush-Pistole zu zähflüssig ist. Dieses Problem kann relativ leicht behoben werden, indem man die Farbe selbst verdünnt. Geeignet hierfür sind destilliertes Wasser oder ein Fließmedium. Beides kann z.B. auch im Internet bestellt werden.
Beim Zufügen von Wasser sollte beachtet werden, dass dieses keinerlei Binde-Effekt hat, sodass eine Folge von zu großer Verdünnung sein könnte, dass der Farbfilm aufreißt und keine geschlossene Farbfläche erzielt werden kann.
Ein Fließmedium dagegen ist ein flüssiges Bindemittel ohne Farbpigmente. Wenn man es der Acrylfarbe beimischt, wird somit der Gesamteinteil der Pigmente in der Farbe reduziert, was zur Folge hat, dass die Farbe dünnflüssiger wird. Fließmedien sind normalerweise sehr dünnflüssig, sodass der Verbrauch nur gering ist.

Mit Airbrushfarbe bequem ans Ziel

Es lässt sich festhalten, dass man zwar normale Lacke oder Acrylfarben für die Verwendung mit einem Airbrush-System heranziehen kann, dass dies aber mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden ist. Abgesehen davon, dass man zusätzliche Mittel zum Verflüssigen der Farbe benötigt, besteht dabei immer die Gefahr, dass das Ergebnis der Arbeit am Ende nicht zufriedenstellend ist. Bei zu hoher Verdünnung besteht die Gefahr, dass der Farbfilm reißt oder dass zu wenig Farbpigmente vorhanden sind und die Farbe an Leuchtkraft verliert. Bei zu geringer Verdünnung sorgt das Verstopfen der Sprühdüse für Verdruss, da diese mit viel Aufwand wieder gereinigt werden muss. Mit fertigen Airbrushfarben ist ein qualitativ hochwertiges Ergebnis gesichert, ohne dass weitere aufwändige und risikoreiche Arbeitsschritte erforderlich sind.

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